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Zusammenfassung

Die Wundbehandlung sucht Heilung durch primäre Naht herbeizuführen. Genäht wird mit Seide, Katgut, Silkworm, Zwirn u. dgl. Durch die Naht soll die Wunde vereinigt werden, bis die Vernarbung erfolgt ist. Der Knoten muß deshalb festsitzen. Diesen Zweck erfüllt der chirurgische, nicht aber der Weiberknoten (Abb. 100). Tiefliegende Fäden heilen ein (Seide) oder werden resorbiert (Katgut). Die Oberflächlichen werden nach 5–8 Tagen entfernt (Abb. 101). Die primäre Wund Versorgung besteht in der Blutstillung, in der Bekämpfung bedrohlicher Allgemeinerscheinungen, in der Vorbeugung der Wundinfektion oder, falls diese schon eingetreten, im Versuch, ihren Ablauf möglichst milde und günstig zu gestalten. Außerdem sorgt sie für Schmerzstillung, für sofortige oder spätere Naht, soweit dies möglich ist und richtige Lagerung.

Entfernung einer Naht. Der außerhalb des Gewebes liegende Teil soll nicht durch jenes gezogen werden.

Provisorische Blutstillung durch digitale Kompression (z. B. Art. femor.) Gefäß wird gegen den Schambeinast angedrückt.

Blutleere nach Esmarch. a Mit Schlauch Gefahr der Nervenschädigung. b Mit Gummibinde und Unterpolsterung.

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Dieses Kapitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieses Kapitel ist aus einem Buch, das in der Zeit vor 1945 erschienen ist und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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© 1930 F. C. W. Vogel, Leipzig

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Naegeli-Bonn, T. (1930). Wundbehandlung. In: Schematische Skizzen zur Einführung in die Chirurgie (Mnemotechnische Propaedeutik). Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-642-99167-7_10

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